Gas und Holz
Im Garten ist ein U-Boot eingegraben. Es ist grün und gefüllt mit Butangas. Wenn man den Kommandoturm öffnet, der über die Erde ragt, ergibt sich das obige Bild. Die kleine Uhr gleich links von der Mittelstrebe zeigt den Füllstand an, sie sagt momentan halbvoll. Oder halbleer. (Genau genommen ist der Tank immer voll, das Gas darin ist nur verschieden dicht. Er wird nie 100% gefüllt und nie komplett geleert. Aber das nur für die Optimisten und Pessimisten unter uns.)
Diese Woche haben wir auch die erste Rechnung für das Gas bekommen, mit dem wir im Dezember mit mittelmäßigem Erfolg geheizt haben, weil sich ja nur sechs - zufällig über das Gebäude verteilte - Heizkörper zur Zusammenarbeit überreden ließen. € 2600,- für 2500 Kubikmeter Gas sollen wir zahlen.
Der Füllstand hat sich in 60 Tagen von 80% Startvolumen zu 50% vermindert. Einige Dreisätze später ist das Ergebnis - und es wäre gut wenn sich die geneigte Leserin oder der geneigte Leser eine Sitzgelegenheit sucht: Im Monat kostet uns das Heizen mit Gas € 490,- In Zahlen: Vierhundertundfuckingneunzig oder Quattrocentocazzonovanta. In Worten: Arschteuer!
Themawechsel: Unser Kamin funktioniert! Und wie das heizt! Erstaunlich, wieviel Wärme so eine Feuerstelle erzeugen kann. Wir werden jetzt täglich mit Holz heizen. Ist ja auch klimaneutral und umweltfreundlich und riecht gut und ist so billig!