U.D.K.
(Fünf Fotos) Das ist die Unterseite von dem Dächlein, das auf unserem Kamin sitzt, damit es nicht reinregnet. Heute war der erste Tag, an dem die U.D.K. sichtbar war. Denn, wie schon am 20.12. hier gepostet: Unser Kamin war ja dicht. Zu. Verstopft, verschweißt, verrottet, verfault - Theorien gab es einige. Zur Erinnerung:
Heute aber kam Hilfe. Taulant - ja, genau so schreibt man den Namen - und sein Kollege rückten der Klappe zu Leibe. Mit genau der richtigen Menge an Gewalt, die wir Laien uns nicht anzuwenden gewagt hatten. Dann fielen papierene Brocken vom Schlot in den Kamin.
Wespennester. Nicht eines, nicht zwei, nicht drei - mindestens zehn Jahre Wespennester. Jedes Jahr von der nächsten Generation auf den Bau der Vorfahren gesetzt. (Wespen würden nie in einen Altbau ziehen. Zu hellhörig, zu wenige Steckdosen und der Wind pfeift durch die Fenster.)
Das ist die gesamte Ausbeute an Wespernnestern, von einem abgesehen, das schon im Müllsack gelandet war. Jetzt haben wir einen Kamin, in welchem man - rein theoretisch - ein Feuer machen kann! Und zur Belohnung für das Lesen dieses Posts hier der heutige Sonnenuntergang zur Belohnung:
| Die Sonne kämpfte den ganzen Tag gegen den Nebel, erst um halb vier hatte sie das Duell gewonnen. Man sieht aber, dass im Tal der Punkt an den Nebel gegangen ist. |