Don't say "Frühling"!

 
(Drei Fotos) Heute wieder Herr Sonne und 14 Grad im Schatten - das fühlt sich schon eher nach dem an, was wir uns vom Winter in Italien so erhofft hatten. Judith, eine Nachbarin, die uns gestern besucht hatte, meinte: So einen kalten Dezember hätte sie in sechs Jahren hier noch nicht erlebt.

Es stellt sich nun heraus, dass die Pflanzen, die wir aus Bobingen mitgebracht und hier ausgepflanzt haben, unter Klimaverwirrung leiden. Es ist der 30. Dezember - alles Gute zum Geburtstag, Roman - und die Echinacea blüht. In der festen Überzeugung, dass nun der Frühling ausgebrochen ist.

 Die Japanspiere hat sich auch überreden lassen und treibt schon einmal aus. Doch der Januar ist - statistisch gesehen - noch einmal zwei Grad kühler als der Dezember. Hoffentlich kommt es da nicht zu Überraschungen, mit der unser Bobinger Gewächs nicht gerechnet hat. Doch es gibt auch Indizien, die vielversprechend sind.


Die Feige, die sich in unsere Außentreppe gepflanzt hat, treibt auch aus. Und die ist ja heimisch. Mama oder Papa Feige steht keine zwanzig Meter entfernt und sollte ja genug Erfahrungen mit den Wintern in Piegaro gesammelt haben. Mal schauen - wir werden mit ihr noch ausdiskutieren müssen, ob das Mauerwerk des Portico der richtige Ort ist, um weiträumig Wurzeln auszuschlagen. 

Vielleicht im Frühling.