Das schwarze Loch


Ach, wie doch unser Haus immer neue Überraschungen für uns parat hält. Zu keinem Zeitpunkt - bisher - stellte sich das Gefühl ein, alles wäre getan, alle Systeme würden pflegeleicht laufen oder aber: Nun wäre es an der Zeit, sich eine gewöhnliche Küche anzulegen.

So auch unser Plan, einen gemütlichen Abend vor unserem Riesenkamin zu verbringen. Schritt eins war es, das Loch in der Kaminwand zu flicken, Schritt zwei war Brennbares zu sammeln oder sammeln zu lassen (Danke, Mirco) und nun war es an der Zeit Schritt drei zu tun: Die Klappe öffnen, damit wir keine Rauchvergiftung bekommen.

Doch die Klappe ließ sich nicht bewegen. Kein Millimeter rührt sie sich, auch nicht, als ich mich in den Kamin stelle und meinen inneren Arnold Schwarzenegger channele.

 

 Doch wir haben einen experimentierfreudigen Helfer im Team, Philipp, der uns auf's Dach steigt und ermittelt, ob sich das schwarze Loch denn von oben öffnen läßt. Doch die Lage ist auf beiden Seiten exakt die gleiche. Also kein Kaminfeuer - stattdessen haben wir jetzt einen Feuerplatz im Garten. Auch recht!

Das Auf's-Dach-Steigen hatte zusätzlich den Vorteil, dass wir jetzt über spannende Luftaufnahmen von Piazzola alla quercia verfügen. Alles in allem also ein gelungener Abend!