"Azzurro"
Das war der Himmel heute nachmittag. Dabei war es morgens gar nicht ausgemachte Sache, dass die Sonne die Wolken dieses Mal wieder in den Griff kriegt. Als ich diesen Himmel gesehen habe, dachte ich - als strebsamer Italienischschüler - "azzurro". Blau eben, aber nicht blu, sondern azurblau. Und - zack - schon hatte ich den Song von Adriano Celentano im Ohr!
Ganz ehrlich: Damals, ich war noch ein kleines Kind, konnte ich das Stück überhaupt nicht leiden. Später war es jeden Frühsommer im Radio in der heavy rotation und einen Besuch beim Italiener ohne den Song nicht mindestens einmal zu hören war nicht vorstellbar.
Immer noch finde ich das Lied eher so lala, selbst wenn der Himmel wirklich azzurro ist, so wie heute. Ich kann ja mal erzählen, was der Strebsame so vom Text versteht: Also er, der Adriano, der mag den Sommer. Aber jetzt hockt er im Büro und seine ragazza fliegt mit dem Flugzeug weg. Er also ab in den Zug und hinterher! Weil der Tag so azzurro ist. Logisch, oder? Habt ihr auch so verstanden?